Das Lernen geht weiter

Wir alle kennen die Worte: Egal wie alt man wird, man lernt niemals aus.

Dasselbe gilt auch für das Dudelsackspiel. Mit jedem Üben lernen wir unser Instrument besser kennen.

Und damit das Üben und Lernen noch besser funktioniert, dafür kam Friedhelm Capelle wieder aus Rottenburg am Neckar zu uns nach Wechmar gereist. Am Wochenende vom 16.09. - 18.09. 2022 fand im Landhaus Studnitz ein weiteres Dudelsackseminar statt.

Da Friedhelm Capelle ein ausgezeichneter Lehrmeister für Musik, Instrumentarium und Aufführungspraxis in Mittelalter, Renaissance und Barock ist, so freuten wir uns riesig auf ein weiteres Seminar mit ihm.

Los ging es am 16. September mit 11 Teilnehmern, wobei drei davon aus dem Anfängerkurs vom Juni mit dabei waren.


Auf der Liste der Übungsstücke standen zum Beispiel die Gavotten-Suite, Fil et Bobine, La Coccinelle und noch einige andere Stücke aus den Liederbüchern Spielmanns Notenbuch Band 1 und 2, auch die Abschiedsmazurka Ade FC von Friedhelm Capelle selbst wurde einstudiert.

Da wir Mühlenpfeiffer die Melodien der Renaissance und des Barocks ebenso in unserem Repertoire haben, wie die Klänge des Mittelalters, der Neuzeit und denen aus Irland und Schottland, so war es für uns wunderbar, diese Stücke zu studieren.

Abgesehen von ein paar Pausen mit Kaffee und kleinen Schwätzchen, arbeiteten wir intensiv, mit rauchenden Köpfen und Fingern, erst als ganzer Kreis und später in kleinen Gruppen. Friedhelm wuselte während der gesamten Proben immer zwischen unseren einzelnen Gruppen hin und her und half uns die entstandenen Fehler in unserem Spiel auszumerzen.

Bis abends spielten wir auf unseren Instrumenten, wobei auch wir Flötenspieler und unsere Harfinistin nicht zu kurz kamen.

Schneller als gedacht, saßen wir am nächsten Tag wieder erwartungsvoll in unserer Runde. Friedhelm und Romeo, unser Teamchef, schworen uns auf die bevorstehenden Dinge des Tages ein. Ein ordentliches Programm!

Unsere drei neuen Mitstreiter waren eine wahre Überraschung. Sie spielten was das Zeug/ ihre Instrumente hergaben.

Uns andere spornte dies an. Wir übten die Melodien, wir probierten aus mit Akkorden zu experimentieren und und und … Der letzte Kurstag wurde nicht nur zum Üben genutzt. Friedhelm erklärte uns noch einmal intensiv, worauf wir in Zukunft beim Spiel mit unseren Instrumenten mehr achten müssen. Da es unser letzter Kurs mit Friedhelm war und am Vorabend nicht alle dabei sein konnten, gab es in der Pause noch einmal ein gemeinsames Frühstück.

Friedhelm hat uns wieder sehr viel beigebracht und uns unseren weiteren Weg geebnet.

Wir, die Wechmarer Mühlenpfeiffer bedanken uns sehr dafür.



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